Schreibanleitung Text 5 + 6
Liebe Frau Sou,
Dies ist nun die Schreibanleitung für die Texte 5 und 6. Bei diesen Texten geht es darum aus einer anderen Perspektive auf den Verlust Ihres Kindes zu schauen.
Lesen Sie Ihre ersten vier Texte bitte erneut durch. Stellen Sie sich vor, ein erdachter Freund oder eine erdachte Freundin hätte die Texte geschrieben, nachdem er oder sie das Gleiche durchgemacht hat wie Sie. Er oder sie hat die gleichen Erfahrungen, die gleichen Gefühle und die gleichen Erinnerungen und muss damit weiterleben. Wenn Sie die Texte gelesen haben, schreiben Sie ihm oder ihr einen unterstützenden Brief. Geben Sie ihm oder ihr in diesem Brief Rat, wie er oder sie das Geschehnis anders betrachten könnte. Was würden Sie ihm oder ihr empfehlen? Welche Ideen sind für ihn oder sie wichtig?
Gehen Sie davon aus, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin mit den gleichen Gefühle wie Sie zu kämpfen hat, wie vielleicht
- Traurigkeit
- Irrealitätserleben
- Gefühl der Hilflosigkeit
- Gefühl der Fassungslosigkeit und Machtlosigkeit
- Schuldgefühle
Welche anderen Ideen können Sie ihm oder ihr hinsichtlich der Situation geben, wodurch z.B. die Schuldgefühle genommen werden oder wodurch er oder sie sich weniger machtlos und hilflos fühlt? Wäre es beispielsweise möglich, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin durch das Ereignis und dessen Folgen etwas "Neues" erfahren hat? Hat er oder sie etwas über die Welt oder das Leben entdeckt, das er oder sie sonst gar nicht oder viel später entdeckt hätte? Ist diese Erfahrung auch in anderen Bereichen seines oder ihres Lebens nützlich?
Die folgenden Fragen sollen Sie bei der Formulierung der Ratschläge unterstützen. Sie brauchen sie in Ihrem Brief nicht Punkt für Punkt zu behandeln, sondern sie dienen dazu, Ihnen Ideen zu geben.
Gibt es Dinge, die Ihr Freund oder Ihre Freundin übersehen hat, wodurch seine bzw. ihre Rolle insgesamt negativer scheint als sie tatsächlich ist oder als andere sie sehen?
Was waren die Absichten Ihres Freundes oder Ihrer Freundin während der Schwangerschaft bzw. vor oder während des Verlustes ihres oder seines Kindes?
Ist etwas ähnliches schon einmal früher geschehen, wodurch Ihr Freund oder Ihre Freundin hätte wissen können, wie er oder sie den Verlust hätte verhindern können?
Denken Sie, dass er oder sie sich ebenso verhalten hätten, wenn er oder sie mehr Informationen gehabt hätte?
Nehmen Sie es ihm oder ihr übel, dass er oder sie sich so verhalten hat?
Wer war für das Ereignis verantwortlich? War Ihr Freund bzw. Ihre Freundin dafür verantwortlich?
Welche Bedeutung hat das Ereignis im Leben Ihres Freundes bzw. Ihrer Freundin?
In Ihren Texten benutzen Sie Ausdrücke wie z.B. "Ich hab es umgebracht, ich bin sicher Schuld und jetzt muss ich mein totes Baby rum tragen."
Halten Sie es für sinnvoll, dass Ihr Freund/Ihre Freundin weiter in dieser Form darüber nachdenkt? Oder gibt es andere Aspekte, um die eigenen Erfahrungen zu beschreiben?
Sie können Ihre ersten Texte wieder lesen, um Anknüpfungspunkte für Ihren Rat zu finden. Was war Ihre eigene Einstellung, Ihre Auffassung von der Welt, als Sie diese Texte geschrieben haben? Wenn Ihr Freund oder Ihre Freundin die gleiche Haltung eingenommen hätte, was würden Sie ihm/ihr raten?
Konzentrieren Sie sich zuerst auf die Ereignisse rund um den Verlust Ihres Kindes und deren Folgen. Lesen Sie danach Ihre vier ersten Texte. Beginnen Sie dann mit dem Briefschreiben.
Beim Schreiben sollten Sie sich mit Ihrer Anrede direkt an Ihren Freund/Ihre Freundin richten:
z.B. Liebe Katrin /Lieber Hans......,
Diese Instruktion gilt für die nächsten zwei Texte (Text 5 und 6). Wenn Sie Text 6 geschrieben haben, schicke ich Ihnen eine Rückmeldung und eine neue Instruktionen.
Dies ist nun die Schreibanleitung für die Texte 5 und 6. Bei diesen Texten geht es darum aus einer anderen Perspektive auf den Verlust Ihres Kindes zu schauen.
Lesen Sie Ihre ersten vier Texte bitte erneut durch. Stellen Sie sich vor, ein erdachter Freund oder eine erdachte Freundin hätte die Texte geschrieben, nachdem er oder sie das Gleiche durchgemacht hat wie Sie. Er oder sie hat die gleichen Erfahrungen, die gleichen Gefühle und die gleichen Erinnerungen und muss damit weiterleben. Wenn Sie die Texte gelesen haben, schreiben Sie ihm oder ihr einen unterstützenden Brief. Geben Sie ihm oder ihr in diesem Brief Rat, wie er oder sie das Geschehnis anders betrachten könnte. Was würden Sie ihm oder ihr empfehlen? Welche Ideen sind für ihn oder sie wichtig?
Gehen Sie davon aus, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin mit den gleichen Gefühle wie Sie zu kämpfen hat, wie vielleicht
- Traurigkeit
- Irrealitätserleben
- Gefühl der Hilflosigkeit
- Gefühl der Fassungslosigkeit und Machtlosigkeit
- Schuldgefühle
Welche anderen Ideen können Sie ihm oder ihr hinsichtlich der Situation geben, wodurch z.B. die Schuldgefühle genommen werden oder wodurch er oder sie sich weniger machtlos und hilflos fühlt? Wäre es beispielsweise möglich, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin durch das Ereignis und dessen Folgen etwas "Neues" erfahren hat? Hat er oder sie etwas über die Welt oder das Leben entdeckt, das er oder sie sonst gar nicht oder viel später entdeckt hätte? Ist diese Erfahrung auch in anderen Bereichen seines oder ihres Lebens nützlich?
Die folgenden Fragen sollen Sie bei der Formulierung der Ratschläge unterstützen. Sie brauchen sie in Ihrem Brief nicht Punkt für Punkt zu behandeln, sondern sie dienen dazu, Ihnen Ideen zu geben.
Gibt es Dinge, die Ihr Freund oder Ihre Freundin übersehen hat, wodurch seine bzw. ihre Rolle insgesamt negativer scheint als sie tatsächlich ist oder als andere sie sehen?
Was waren die Absichten Ihres Freundes oder Ihrer Freundin während der Schwangerschaft bzw. vor oder während des Verlustes ihres oder seines Kindes?
Ist etwas ähnliches schon einmal früher geschehen, wodurch Ihr Freund oder Ihre Freundin hätte wissen können, wie er oder sie den Verlust hätte verhindern können?
Denken Sie, dass er oder sie sich ebenso verhalten hätten, wenn er oder sie mehr Informationen gehabt hätte?
Nehmen Sie es ihm oder ihr übel, dass er oder sie sich so verhalten hat?
Wer war für das Ereignis verantwortlich? War Ihr Freund bzw. Ihre Freundin dafür verantwortlich?
Welche Bedeutung hat das Ereignis im Leben Ihres Freundes bzw. Ihrer Freundin?
In Ihren Texten benutzen Sie Ausdrücke wie z.B. "Ich hab es umgebracht, ich bin sicher Schuld und jetzt muss ich mein totes Baby rum tragen."
Halten Sie es für sinnvoll, dass Ihr Freund/Ihre Freundin weiter in dieser Form darüber nachdenkt? Oder gibt es andere Aspekte, um die eigenen Erfahrungen zu beschreiben?
Sie können Ihre ersten Texte wieder lesen, um Anknüpfungspunkte für Ihren Rat zu finden. Was war Ihre eigene Einstellung, Ihre Auffassung von der Welt, als Sie diese Texte geschrieben haben? Wenn Ihr Freund oder Ihre Freundin die gleiche Haltung eingenommen hätte, was würden Sie ihm/ihr raten?
Konzentrieren Sie sich zuerst auf die Ereignisse rund um den Verlust Ihres Kindes und deren Folgen. Lesen Sie danach Ihre vier ersten Texte. Beginnen Sie dann mit dem Briefschreiben.
Beim Schreiben sollten Sie sich mit Ihrer Anrede direkt an Ihren Freund/Ihre Freundin richten:
z.B. Liebe Katrin /Lieber Hans......,
Diese Instruktion gilt für die nächsten zwei Texte (Text 5 und 6). Wenn Sie Text 6 geschrieben haben, schicke ich Ihnen eine Rückmeldung und eine neue Instruktionen.
Zoe Sou - 19. Feb, 16:33
