Auswertung Text 5 + 6 / Schreibanleitung Text 7 + 8
Liebe Frau Sou,
die Briefe, die Sie geschrieben haben, sind wirklich sehr gelungen! Ich finde es sehr beeindruckend, wie viel Mut Sie Ihrer Freundin zusprechen und wie Sie ihr die unterschiedlichen Aspekte des Geschehenen aufzeigen.
Zu Beginn Ihres ersten Briefes betonen Sie, dass Ihre Freundin sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, was sie für den Verlust des Kindes verantwortlich scheinen lässt. So wird sehr deutlich, wie sehr Lynda darauf geachtet hat, keine „eventuell gefährlichen“ Lebensmittel zu sich zu nehmen. Weiterhin zeigen Sie ihr eine andere Perspektive des Geschehenen auf: So verdeutlichen Sie ihr, dass die Fehlgeburt ihr eventuell sogar das Leben gerettet haben könnte, da so der Gebärmutterhalskrebs operiert werden konnte. Sie sprechen Lynda viel Mut und Hoffnung zu. Das gelingt Ihnen meiner Ansicht nach so gut, da Sie sich ihr als Modell zur Verfügung stellen und ihr aufzeigen, welche sehr guten Ressourcen Sie haben (z.B. Mann, der Sie sehr liebt; Krebs wurde entdeckt; Sie können weiterhin Kinder bekommen; Ihre Familie ist für Sie da; Sie haben erkannt, was Sie einigen Leuten bedeuten…) und auch Lynda wahrscheinlich hat.
In diesem Zusammenhang finde ich auch Ihren Ratschlag am Ende des ersten Briefes, den Schmerz als Teil von sich anzunehmen und die Reifung, die durch ihn kommen kann, anzunehmen, sehr unterstützend.
Auch in Ihren zweiten Brief an Lynda gelingt es Ihnen sehr gut, ihr einerseits Mut zuzusprechen, sie andererseits aber in Ihren Ängsten und Sorgen ernst zu nehmen. Auch hier stellen Sie ihr sich und Ihre Erfahrungen zur Verfügung (z.B. die Geschichte Ihrer Mutter) und zeigen Ihr auf, wie Sie es geschafft haben neuen Mut zu schöpfen und mit Ihrem Verlust umzugehen (z.B. durch Ihren Hund).
Insgesamt gelingt es Ihnen sehr gut, Ihrer Freundin zu zeigen, wie sie besser mit dieser schwierigen Situation umgehen kann. Ich habe Ihre Ideen und Ratschläge beim Lesen als sehr hilfreich und unterstützend für Ihre Freundin erlebt. Diese Fähigkeit, Lynda so zu unterstützen und sie in ihrer Trauer trotzdem absolut ernst zu nehmen, zeigt, wie viele Ressourcen Sie haben und wie gut Sie sich schon jetzt mit Ihrem schlimmen Verlust auseinander gesetzt haben.
Liebe Frau Sou, Sie haben ja in Ihren beiden Briefen schon viele wichtige Aspekte genannt. Ich möchte Sie deshalb bitten, diese Aspekte in den nächsten beiden Briefen an Ihre Freundin fortzusetzen.
Sie haben Ihrer Freundin einen anderen Blickwinkel auf den Verlust gezeigt und ihr durch Ihre Erfahrungen Möglichkeiten aufgezeigt, mit dem Verlust umzugehen. Haben Sie konkrete Ideen, wie es Lynda gelingen könnte, sich das immer wieder zu verdeutlichen, auch wenn sie mal das Gefühl haben sollte, nicht mit der Fehlgeburt umgehen zu können?
Gibt es Dinge oder Aktivitäten, die Ihrer Freundin – außer den vielen, schon genannten Dingen – Freude bereiten könnten? Was würde ihr gut tun? Kann Ihre Freundin Situationen bewusst genießen, in denen sie sich wohl fühlt? Welche Situationen wären das zum Beispiel?
Gibt es noch Möglichkeiten, wie Lynda ihre Trauer – aber auch ihre positiven Erinnerungen an ihr Kind – in ihr jetziges Leben integrieren könnte (z.B. in Form von bestimmten Ritualen oder Aktivitäten)? Gibt es Aktivitäten, die Ihre Freundin gemeinsam mit Ihrem Partner unternehmen könnte?
Machen Sie Ihrer Freundin noch deutlicher, dass es auch im Sinne ihres Kindes gewesen wäre, dass sie sich weiter am Leben erfreut, dass sie ihr Leben genießen darf und soll und das nicht heißt, dass sie sich nicht auf ihr Kind gefreut hat.
Selbstverständlich können Sie auch zusätzlich bisher nicht genannte Aspekte besprechen, von denen Sie denken, dass Sie für Ihre Freundin wichtig wären zu hören.
Benutzen Sie diese Schreibanleitung für die Texte 7 und 8. Denken Sie wieder daran, dass Sie weder auf Grammatik noch auf Wortwiederholungen achten müssen. Schreiben Sie alles, was Ihnen spontan einfällt. Der Rat, den Sie ihrer imaginären Freundin erteilen, muss nicht perfekt sein.
Versuchen Sie, bevor Sie weiter schreiben, sich 2 Minuten lang in das traumatische Ereignis und die Folgen, die diese Erfahrung für Sie hatte, zurückzuversetzen.
Liebe Frau Sou, nachdem Sie die Texte 7 und 8 geschrieben haben folgen eine Rückmeldung und eine neue Instruktion für den nächsten Text. Außerdem werde Sie nach Text 8 aufgefordert eine neue Zeitplanung zu machen.
die Briefe, die Sie geschrieben haben, sind wirklich sehr gelungen! Ich finde es sehr beeindruckend, wie viel Mut Sie Ihrer Freundin zusprechen und wie Sie ihr die unterschiedlichen Aspekte des Geschehenen aufzeigen.
Zu Beginn Ihres ersten Briefes betonen Sie, dass Ihre Freundin sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, was sie für den Verlust des Kindes verantwortlich scheinen lässt. So wird sehr deutlich, wie sehr Lynda darauf geachtet hat, keine „eventuell gefährlichen“ Lebensmittel zu sich zu nehmen. Weiterhin zeigen Sie ihr eine andere Perspektive des Geschehenen auf: So verdeutlichen Sie ihr, dass die Fehlgeburt ihr eventuell sogar das Leben gerettet haben könnte, da so der Gebärmutterhalskrebs operiert werden konnte. Sie sprechen Lynda viel Mut und Hoffnung zu. Das gelingt Ihnen meiner Ansicht nach so gut, da Sie sich ihr als Modell zur Verfügung stellen und ihr aufzeigen, welche sehr guten Ressourcen Sie haben (z.B. Mann, der Sie sehr liebt; Krebs wurde entdeckt; Sie können weiterhin Kinder bekommen; Ihre Familie ist für Sie da; Sie haben erkannt, was Sie einigen Leuten bedeuten…) und auch Lynda wahrscheinlich hat.
In diesem Zusammenhang finde ich auch Ihren Ratschlag am Ende des ersten Briefes, den Schmerz als Teil von sich anzunehmen und die Reifung, die durch ihn kommen kann, anzunehmen, sehr unterstützend.
Auch in Ihren zweiten Brief an Lynda gelingt es Ihnen sehr gut, ihr einerseits Mut zuzusprechen, sie andererseits aber in Ihren Ängsten und Sorgen ernst zu nehmen. Auch hier stellen Sie ihr sich und Ihre Erfahrungen zur Verfügung (z.B. die Geschichte Ihrer Mutter) und zeigen Ihr auf, wie Sie es geschafft haben neuen Mut zu schöpfen und mit Ihrem Verlust umzugehen (z.B. durch Ihren Hund).
Insgesamt gelingt es Ihnen sehr gut, Ihrer Freundin zu zeigen, wie sie besser mit dieser schwierigen Situation umgehen kann. Ich habe Ihre Ideen und Ratschläge beim Lesen als sehr hilfreich und unterstützend für Ihre Freundin erlebt. Diese Fähigkeit, Lynda so zu unterstützen und sie in ihrer Trauer trotzdem absolut ernst zu nehmen, zeigt, wie viele Ressourcen Sie haben und wie gut Sie sich schon jetzt mit Ihrem schlimmen Verlust auseinander gesetzt haben.
Liebe Frau Sou, Sie haben ja in Ihren beiden Briefen schon viele wichtige Aspekte genannt. Ich möchte Sie deshalb bitten, diese Aspekte in den nächsten beiden Briefen an Ihre Freundin fortzusetzen.
Sie haben Ihrer Freundin einen anderen Blickwinkel auf den Verlust gezeigt und ihr durch Ihre Erfahrungen Möglichkeiten aufgezeigt, mit dem Verlust umzugehen. Haben Sie konkrete Ideen, wie es Lynda gelingen könnte, sich das immer wieder zu verdeutlichen, auch wenn sie mal das Gefühl haben sollte, nicht mit der Fehlgeburt umgehen zu können?
Gibt es Dinge oder Aktivitäten, die Ihrer Freundin – außer den vielen, schon genannten Dingen – Freude bereiten könnten? Was würde ihr gut tun? Kann Ihre Freundin Situationen bewusst genießen, in denen sie sich wohl fühlt? Welche Situationen wären das zum Beispiel?
Gibt es noch Möglichkeiten, wie Lynda ihre Trauer – aber auch ihre positiven Erinnerungen an ihr Kind – in ihr jetziges Leben integrieren könnte (z.B. in Form von bestimmten Ritualen oder Aktivitäten)? Gibt es Aktivitäten, die Ihre Freundin gemeinsam mit Ihrem Partner unternehmen könnte?
Machen Sie Ihrer Freundin noch deutlicher, dass es auch im Sinne ihres Kindes gewesen wäre, dass sie sich weiter am Leben erfreut, dass sie ihr Leben genießen darf und soll und das nicht heißt, dass sie sich nicht auf ihr Kind gefreut hat.
Selbstverständlich können Sie auch zusätzlich bisher nicht genannte Aspekte besprechen, von denen Sie denken, dass Sie für Ihre Freundin wichtig wären zu hören.
Benutzen Sie diese Schreibanleitung für die Texte 7 und 8. Denken Sie wieder daran, dass Sie weder auf Grammatik noch auf Wortwiederholungen achten müssen. Schreiben Sie alles, was Ihnen spontan einfällt. Der Rat, den Sie ihrer imaginären Freundin erteilen, muss nicht perfekt sein.
Versuchen Sie, bevor Sie weiter schreiben, sich 2 Minuten lang in das traumatische Ereignis und die Folgen, die diese Erfahrung für Sie hatte, zurückzuversetzen.
Liebe Frau Sou, nachdem Sie die Texte 7 und 8 geschrieben haben folgen eine Rückmeldung und eine neue Instruktion für den nächsten Text. Außerdem werde Sie nach Text 8 aufgefordert eine neue Zeitplanung zu machen.
Zoe Sou - 19. Feb, 16:39
