Montag, 7. März 2011

Tag 15 geht zu ende

Und noch immer trinke ich meine Shakes. Letzte Woche habe ich nur ein Kilo abgenommen, das hat mich so frustriert dass ich jetzt erst mal die Waage weggeschlossen habe. Das nächste Wiegen dann erst am 21.03. Ich hoffe bis dahin bin ich unter 100Kilo, sonst werd ich verrückt.
Ich bin einfach zu ungeduldig fürs Abnehmen.
Wieso kann ich so schnell zunehmen aber nur so langsam abnehmen? Arrg, das ist doch doof. Wieso habe ich mir bloß so viele Kilos wieder angefuttert? Ich ärgere mich jeden Tag darüber.
Ich hoffe ich schaffe es bis zum August mein Zielgewicht zu erreichen welches zurück zum Normalgewicht ist, 73Kilo!
Das sind noch 29 Kilo, oh man das hört sich ganz schön viel an.

Naja egal, Schritt für Schritt...erstmal muss ich die 99 schaffen, also noch 3 Kilo, das hört sich doch viel besser an:)

Sonntag, 27. Februar 2011

Tag 7 endet

Und ich bin ganz schön geschafft. 7 Tage Almased und ich bringe nur noch 103Kilo auf die Waage..so kann es gerne weiter gehen, auch wenn mir heute Abend etwas schwindlig war. Ich hab aber heute auch nur 2 Shakes genommen, ich bin einfach zu spät aufgestanden.

Morgen früh beginnt also die zweite Woche, drückt mir die Daumen dass ich es gut überstehe:)

Achja, Infos zu Almased findet ihr hier:

www.almased.de

Mittwoch, 23. Februar 2011

Tag 3 geschafft

Auch Tag 3 mit Almased verlief problemfrei, kein Hunger, Abends etwas Appetite aber nicht so schlimm...bin gespannt wie lange das gut geht:)

Dienstag, 22. Februar 2011

Tag 2 beginnt..

..mit Kopfschmerzen:(
Ok, gestern hatte ich keinen Hunger, hab viel Wasser getrunken und bin gegen 0Uhr ins Bettchen.
Seit heute Morgen hab ich leichte Kopfschmerzen, denke ich muss noch mehr trinken, Hunger habe ich Gott sei dank immer noch nicht:)

Montag, 21. Februar 2011

Das Abnehmen beginnt jetzt

So, nun ist es so weit, Montag Morgen, ich habe einen Joghurt gegessen, das letzte Mal für die nächsten Wochen.
Ich beginne heute mit Almased, jeden Tag 3 Shakes, dann purzeln die Kilos sicher schnell. Ich habe das schon einmal gemacht vor ein paar Jahren, damals hab ich 23 Kilo abgenommen, leider war ich danach nicht konsequent in meiner Ernährung und so habe ich nun alles wieder drauf.

Heute morgen auf der Waage: 108Kilo
Erstes Ziel: --> 99 Kilo am 21.03.2011 also in genau 4 Wochen.
Vorher steige ich nicht wieder auf die Waage.

Die Flasche Wasser steht auch schon bereit, es kann losgehen.

Der Joghurt war heute morgen um halb Neun, bisher habe ich noch keinen Hunger.

Der erste Shake wird um 12 Uhr getrunken, der zweite dann um 18 Uhr und dann erst wieder Morgen um 8 Uhr.

Ich werde berichten wann und wie viel Hunger ich habe:D

Samstag, 19. Februar 2011

Text 7

Liebe Lynda,
letzte Woche hatte ich wieder einen Tag in denen mir das Leben sehr sinnlos erschien ohne meinen kleinen Zwerg. Ich habe dann sofort angefangen mich mit Freunden zu verabreden. Es tut mir immer sehr gut mit Freunden zu reden und auch an den normalen Dingen des Lebens Teil zu haben.
Ich habe mir nochmal den Abschiedsbrief durchgelesen den ich meinem Zwerg geschrieben habe um ihn irgendwie noch mal ganz nah bei mir zu haben, zumindest in Gedanken. Seit Weihnachten steht neben dem Fernseher auf dem kleinen Regal aus Holz eine sternförmige Kerze, daneben habe ich eine kleine Figur gestellt, es ist ein Babyengel der schläft, seine Flügel legen sich schützend um ihn herum. Ich mag diese Figur denn sie ist jetzt Teil meines Alltags und sie zeigt mir dass mein Zwerg da war und seine kurze Anwesenheit meine Seele zu tiefst berührt hat.
Außerdem habe ich im Schlafzimmer ein erstes Familienfoto aufgehängt, es ist sehr groß dass geb ich zu (DIN A1) aber es macht sich sehr gut. Das Bild ist eines dass ich in Paris vom mir und Paul gemacht habe, meinen Zwerg trug ich dort noch in mir. Auch im Büro habe ich es aufgehängt und wenn ich keine Kraft mehr habe schaue ich mir an wie Johannes und ich glücklich in die Kamera lächeln.
Überleg doch mal was dir deinen Kleinen täglich in Erinnerung ruft? Vielleicht geht es dir dann wie mir und du fühlst dich dann nicht mehr so verlassen und es kommt dir nicht mehr alles so unwirklich vor.
Ich weiß dass es einem auch körperlich nicht gut geht wenn die Seele leidet, ich selber konnte schlecht bis gar nicht schlafen, selbst momentan bekomme ich schlecht Luft und muss viel Husten, ich bin mir aber sicher dass es deshalb ist weil ich mich gerade intensiv mit der Thematik beschäftige, aber ich hoffe auch dass ich mich danach wieder besser fühle und mich wieder entspannen kann.
Diese schmerzhafte Erfahrung hat mich auch zum denken gebracht, ich glaube ich hätte auch frühere schwierige Erfahrungen anders angehen und verarbeiten sollen, vielleicht gelingt mir das hinterher, Stück für Stück. Aber zumindest fühle mich dem jetzt gewachsen, denn es gibt Erlebnisse die belasten einen unverarbeitet sein ganzes Leben.
Lass nicht zu dass dein Schicksal dein Leben diktiert, versuche es weiterhin zu gestalten, so dass du glücklich darüber sein kannst dass du lebst und dass du in der Lage bist selber Leben zu erschaffen.
Wenn es dir schwer fallen sollte dich mit deinem Mann zu unterhalten dann schreib ihm doch einfach auf wie du dich fühlst. Auch mein Johannes ist da sehr verschlossen und macht das lieber mit sich selber aus, er möchte für mich besonders stark sein und ich habe dabei Angst dass er sich selber dabei vergisst. Deshalb habe ich ihm immer geschrieben wie ich mich fühle, ihm hat das auch geholfen mich besser zu verstehen und sich in mich hinein zu fühlen. Ich denke deshalb haben wir diese schwere Zeit auch so gut überstanden und sind nicht daran zerbrochen. Wichtig ist dass ihr das gemeinsam macht, jeder für sich und doch gemeinsam. Uns haben auch viele gemeinsame Aktivitäten geholfen, gemeinsames Spielen und jetzt unser gemeinsamer Hund.
Du wirst sicher noch den ein oder anderen schlechten Tag haben, aber dazwischen werden auch viele schöne Tage sein und irgendwann hältst du wieder einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen, dann geht das nächste Abenteuer los.
Ich werde auf jeden Fall immer dabei sein,
Deine Freundin Zoe

Auswertung Text 5 + 6 / Schreibanleitung Text 7 + 8

Liebe Frau Sou,

die Briefe, die Sie geschrieben haben, sind wirklich sehr gelungen! Ich finde es sehr beeindruckend, wie viel Mut Sie Ihrer Freundin zusprechen und wie Sie ihr die unterschiedlichen Aspekte des Geschehenen aufzeigen.

Zu Beginn Ihres ersten Briefes betonen Sie, dass Ihre Freundin sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, was sie für den Verlust des Kindes verantwortlich scheinen lässt. So wird sehr deutlich, wie sehr Lynda darauf geachtet hat, keine „eventuell gefährlichen“ Lebensmittel zu sich zu nehmen. Weiterhin zeigen Sie ihr eine andere Perspektive des Geschehenen auf: So verdeutlichen Sie ihr, dass die Fehlgeburt ihr eventuell sogar das Leben gerettet haben könnte, da so der Gebärmutterhalskrebs operiert werden konnte. Sie sprechen Lynda viel Mut und Hoffnung zu. Das gelingt Ihnen meiner Ansicht nach so gut, da Sie sich ihr als Modell zur Verfügung stellen und ihr aufzeigen, welche sehr guten Ressourcen Sie haben (z.B. Mann, der Sie sehr liebt; Krebs wurde entdeckt; Sie können weiterhin Kinder bekommen; Ihre Familie ist für Sie da; Sie haben erkannt, was Sie einigen Leuten bedeuten…) und auch Lynda wahrscheinlich hat.
In diesem Zusammenhang finde ich auch Ihren Ratschlag am Ende des ersten Briefes, den Schmerz als Teil von sich anzunehmen und die Reifung, die durch ihn kommen kann, anzunehmen, sehr unterstützend.

Auch in Ihren zweiten Brief an Lynda gelingt es Ihnen sehr gut, ihr einerseits Mut zuzusprechen, sie andererseits aber in Ihren Ängsten und Sorgen ernst zu nehmen. Auch hier stellen Sie ihr sich und Ihre Erfahrungen zur Verfügung (z.B. die Geschichte Ihrer Mutter) und zeigen Ihr auf, wie Sie es geschafft haben neuen Mut zu schöpfen und mit Ihrem Verlust umzugehen (z.B. durch Ihren Hund).
Insgesamt gelingt es Ihnen sehr gut, Ihrer Freundin zu zeigen, wie sie besser mit dieser schwierigen Situation umgehen kann. Ich habe Ihre Ideen und Ratschläge beim Lesen als sehr hilfreich und unterstützend für Ihre Freundin erlebt. Diese Fähigkeit, Lynda so zu unterstützen und sie in ihrer Trauer trotzdem absolut ernst zu nehmen, zeigt, wie viele Ressourcen Sie haben und wie gut Sie sich schon jetzt mit Ihrem schlimmen Verlust auseinander gesetzt haben.

Liebe Frau Sou, Sie haben ja in Ihren beiden Briefen schon viele wichtige Aspekte genannt. Ich möchte Sie deshalb bitten, diese Aspekte in den nächsten beiden Briefen an Ihre Freundin fortzusetzen.

Sie haben Ihrer Freundin einen anderen Blickwinkel auf den Verlust gezeigt und ihr durch Ihre Erfahrungen Möglichkeiten aufgezeigt, mit dem Verlust umzugehen. Haben Sie konkrete Ideen, wie es Lynda gelingen könnte, sich das immer wieder zu verdeutlichen, auch wenn sie mal das Gefühl haben sollte, nicht mit der Fehlgeburt umgehen zu können?

Gibt es Dinge oder Aktivitäten, die Ihrer Freundin – außer den vielen, schon genannten Dingen – Freude bereiten könnten? Was würde ihr gut tun? Kann Ihre Freundin Situationen bewusst genießen, in denen sie sich wohl fühlt? Welche Situationen wären das zum Beispiel?
Gibt es noch Möglichkeiten, wie Lynda ihre Trauer – aber auch ihre positiven Erinnerungen an ihr Kind – in ihr jetziges Leben integrieren könnte (z.B. in Form von bestimmten Ritualen oder Aktivitäten)? Gibt es Aktivitäten, die Ihre Freundin gemeinsam mit Ihrem Partner unternehmen könnte?
Machen Sie Ihrer Freundin noch deutlicher, dass es auch im Sinne ihres Kindes gewesen wäre, dass sie sich weiter am Leben erfreut, dass sie ihr Leben genießen darf und soll und das nicht heißt, dass sie sich nicht auf ihr Kind gefreut hat.
Selbstverständlich können Sie auch zusätzlich bisher nicht genannte Aspekte besprechen, von denen Sie denken, dass Sie für Ihre Freundin wichtig wären zu hören.

Benutzen Sie diese Schreibanleitung für die Texte 7 und 8. Denken Sie wieder daran, dass Sie weder auf Grammatik noch auf Wortwiederholungen achten müssen. Schreiben Sie alles, was Ihnen spontan einfällt. Der Rat, den Sie ihrer imaginären Freundin erteilen, muss nicht perfekt sein.
Versuchen Sie, bevor Sie weiter schreiben, sich 2 Minuten lang in das traumatische Ereignis und die Folgen, die diese Erfahrung für Sie hatte, zurückzuversetzen.

Liebe Frau Sou, nachdem Sie die Texte 7 und 8 geschrieben haben folgen eine Rückmeldung und eine neue Instruktion für den nächsten Text. Außerdem werde Sie nach Text 8 aufgefordert eine neue Zeitplanung zu machen.

Text 5

Liebe Lynda,
zuerst einmal möchte ich dir mein herzliches Beileid aussprechen, ich trauere mit um dein Kind den ich weiß dass es für dich schon ein Baby war wie jedes andere dass das Licht des Lebens erblicken darf.
Bitte mach dir keine Vorwürfe, du hast nichts falsch gemacht. Seit du geplant hast schwanger zu werden hast du nicht einen Tropfen Alkohol getrunken, und dass wo du auch vorher fast nie was getrunken hast. Du hast sogar aufgehört Kaffee zu trinken, die meisten Frauen schränken das nur ein. Ich weiß dass du auch alle eventuell gefährlichen Lebensmittel gemieden hast und auf viel Gemüse und Vitamine geachtet hast, wenn das keine Disziplin ist dann weiß ich auch nicht.
Du musst verstehen, die Biologie, also Mutter Natur, kennt keine Schuld. Sie richtet die Dinge genau so ein wie sie sein sollen. Dein Baby war leider nicht lebensfähig, keiner wird je wissen woran das gelegen hat, aber Mutter Natur hat es so eingerichtet das eben nur perfekte Zellteilungen weiter gehen und Kinder werden.
Auch wenn diese Sicht der Dinge sehr unromantisch ist, es gibt noch eine andere. Stell dir die Alternative vor. Was wäre wenn das Kind es geschafft hätte, Du aber nicht hättest operiert werden können wie notwendig und der Krebs im Laufe der Schwangerschaft invasiv geworden wäre?
Man kann es eben auch so sehen dass diese Fehlgeburt, dieser Schicksalsschlag irgendwie doch dein Leben gerettet hat, wahrscheinlich damit du später Mutter werden kannst und dein Leben lang für dein Kind sorgen kannst.
Ich weiß diese Sicht der Dinge lindert den Schmerz nicht, aber vielleicht lässt sie dich den Schmerz besser erstragen, weil das Ganze nicht sinnlos passiert ist.
Ich bin mir sicher dass du wieder schwanger werden wirst und dass du eine sehr gute Mutter werden wirst, deine Fürsorge und die Liebe die du zu geben hast wird dein Kind zu schätzen wissen.
Ich weiß die Welt ist ungerecht, gerade wenn man das direkt in der Familie vorgeführt bekommt ist es schwer zu ertragen. Ich glaube alles kommt irgendwann ins Gleichgewicht und auch du wirst deinen Wunsch erfüllen können.
Auch ich war nach meiner Fehlgeburt unglücklich aber andererseits ist mir auch aufgefallen welches Glück ich habe. Das Glück die Liebe meines Lebens gefunden zu haben der immer zu mir hält, auch in solch schwierigen Zeiten. Ein Mann der mich liebt und mit mir eine Familie gründen will, ich hatte fast ewig danach gesucht und ihn dann doch endlich gefunden. Das Glück dass mein Krebs rechtzeitig entdeckt wurde, das Glück dass ich weiterhin Kinder bekommen kann. Ich habe eine Familie die mit mir lacht und mit mir trauert, nicht jeder kann das von seiner Familie behaupten.
Mir ist bewusst geworden wie viel ich einigen Leuten bedeute, auch das tut unglaublich gut.
Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet, es gibt eben auch positive Seiten an diesem Schicksalsschlag, ich weiß jetzt immerhin dass ich überhaupt schwanger werden kann. Das war meine erste Schwangerschaft und vorher hatte ich Angst dass es vielleicht überhaupt nicht klappt und ich irgendwie kaputt bin.
Der Schmerz wird sich verändern du wirst sehen. Aber geh im nicht aus dem Weg sondern sieh ihn als einen Teil von Dir. Mein Schmerz hat mich reifen lassen, ich weiß jetzt ganz genau was ich in meinem Leben will, was mir wichtig ist und ich weiß das Leben an sich mehr zu schätzen, ich weiß welches Wunder es ist ein Leben in sich zu tragen und ich sehe es als größtes Geschenk an dass ein Mann einer Frau machen kann.
Dein Mann wollte dir dieses Geschenk machen, er muss dich abgöttisch lieben.
Ich hoffe meine Zeilen geben dir etwas Hoffnung und Kraft, du wirst beides in der nächsten Zeit gebrauchen können.
In verbundener Freundschaft, Deine Zoe

Text 6

Liebe Lynda,
heute ist mein 30. Geburtstag und ich habe nochmal über unsere Schicksalsschläge nachgedacht.
Ich weiß du hast Angst, dass du nicht mehr richtig funktionieren könntest nach deinen Operationen aber dem ist sicher nicht so. Ich habe mit einigen Frauen geschrieben denen es ähnlich ergangen ist wie uns, es war für sie kein Problem schwanger zu werden und Kinder zu bekommen, wenn der Gebärmutterhals zu kurz war wurde einfach eine Schlinge gelegt, die Ärzte wissen worauf sie achten müssen damit alles normal verläuft. Mach dir darüber nicht so viele Sorgen, versuche es einfach wieder. Du wirst bestimmt schnell wieder schwanger werden.
Ich spüre den Schmerz jeden Tag, und gerade an Tagen wie der bei Manja wird einem vor Augen geführt was man verloren hat, aber eben auch was man noch erreichen kann und wird. Selbst meine Mutter von der man behaupten würde sie sei eine sehr fruchtbare Frau und bei der hat es sehr gut funktioniert weil sie 5 Kinder hat, musste 2 Fehlgeburten verkraften und ein Frühchen das nach 3 Tagen verstorben ist. Sie hat nicht aufgegeben und wurde mit 5 Kindern belohnt.
Das wichtige dabei ist dass du nicht versuchst dir selber die Schuld daran zu gehen dass es beim ersten Mal nicht geklappt hat, viele Frauen die auch körperlich total fit sind und die kein Übergewicht haben, teilen leider unser Schicksal. Es ist einerseits traurig, andererseits beruhigend, wir sind damit nicht alleine.
Vielleicht nimmt dieses Wissen dir etwas den Druck den du dir selber machst und zeigt dir dass es Dinge im Leben gibt die man nicht kontrollieren und beeinflussen kann. Ich weiß dass diese Hilflosigkeit schwer hinnehmbar ist, gerade wenn man wie du gerne die Kontrolle über sein Leben hat. Du hast aber immer noch die Kontrolle darüber dich erneut in dieses Abenteuer zu stürzen, diesmal dann mit einem schöneren Ausgang?!
Ich habe mich nach diesen Geschehnissen völlig unbrauchbar gefühlt, ich hatte auch plötzlich Angst dass ich dem Mutter sein gar nicht gewachsen sein könnte und ich wahrscheinlich als Mutter völlig ungeeignet bin. Vorher war ich fest davon überzeugt dass ich das alles gut packen würde und mir die Mutterrolle quasi im Blut liegt. Weil ich immer noch das starke Bedürfnis habe mich um jemanden zu kümmern und Liebe zu geben und auch diesem Minderwertigkeitsgefühl entgegen zu wirken, habe ich nun vor einer Woche einen kleinen Welpen zu mir geholt. Nach schon einer Woche merke ich dass ich sehr viel zu geben hab und dass ich mit einer verantwortungsvollen Rolle sehr gut umgehen kann. Ich fühle mich überhaupt nicht überfordert und ich merke dass es dem kleinen Welpen sehr gut bei mir geht. Da ich das schon so gut gemeistert habe denke ich dass ich vielleicht doch nicht so ungeeignet bin als Mutter. Ich werde das sicher gut schaffen und ich habe ja auch noch einen Partner der mir zur Seite steht. Ich empfinde mich wieder als etwas wertvolles, da ich einem kleinen Leben sehr viel Liebe gebe. Du siehst, es ist alles eine Frage des Blickwinkels, du hast sicher auch jemanden in deiner Umgebung den Du im Leben sehr viel gibst. Schau dich mal genau um, dann siehst du dass Du es verdient hast dass dein Kinderwunsch irgendwann in Erfüllung geht.
Schau nach vorne, versuch deine Träume wahr werden zu lassen. Behalte dein ungeborenes Kind, die kleine Seele in deinem Herzen in Erinnerung. Der Schmerz in deinem Herzen hilft dir vielleicht eine klare Sicht dafür zu bekommen was dir im Leben wichtig ist, wenn du um dich haben möchtest wenn du alt wirst, wer deine Bezugspersonen sind, wer Deine Freunde sind und wie du Leben möchtest.
Es drückt dich, deine Freundin Zoe

Schreibanleitung Text 5 + 6

Liebe Frau Sou,
Dies ist nun die Schreibanleitung für die Texte 5 und 6. Bei diesen Texten geht es darum aus einer anderen Perspektive auf den Verlust Ihres Kindes zu schauen.
Lesen Sie Ihre ersten vier Texte bitte erneut durch. Stellen Sie sich vor, ein erdachter Freund oder eine erdachte Freundin hätte die Texte geschrieben, nachdem er oder sie das Gleiche durchgemacht hat wie Sie. Er oder sie hat die gleichen Erfahrungen, die gleichen Gefühle und die gleichen Erinnerungen und muss damit weiterleben. Wenn Sie die Texte gelesen haben, schreiben Sie ihm oder ihr einen unterstützenden Brief. Geben Sie ihm oder ihr in diesem Brief Rat, wie er oder sie das Geschehnis anders betrachten könnte. Was würden Sie ihm oder ihr empfehlen? Welche Ideen sind für ihn oder sie wichtig?
Gehen Sie davon aus, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin mit den gleichen Gefühle wie Sie zu kämpfen hat, wie vielleicht
- Traurigkeit
- Irrealitätserleben
- Gefühl der Hilflosigkeit
- Gefühl der Fassungslosigkeit und Machtlosigkeit
- Schuldgefühle
Welche anderen Ideen können Sie ihm oder ihr hinsichtlich der Situation geben, wodurch z.B. die Schuldgefühle genommen werden oder wodurch er oder sie sich weniger machtlos und hilflos fühlt? Wäre es beispielsweise möglich, dass Ihr Freund oder Ihre Freundin durch das Ereignis und dessen Folgen etwas "Neues" erfahren hat? Hat er oder sie etwas über die Welt oder das Leben entdeckt, das er oder sie sonst gar nicht oder viel später entdeckt hätte? Ist diese Erfahrung auch in anderen Bereichen seines oder ihres Lebens nützlich?
Die folgenden Fragen sollen Sie bei der Formulierung der Ratschläge unterstützen. Sie brauchen sie in Ihrem Brief nicht Punkt für Punkt zu behandeln, sondern sie dienen dazu, Ihnen Ideen zu geben.
Gibt es Dinge, die Ihr Freund oder Ihre Freundin übersehen hat, wodurch seine bzw. ihre Rolle insgesamt negativer scheint als sie tatsächlich ist oder als andere sie sehen?
Was waren die Absichten Ihres Freundes oder Ihrer Freundin während der Schwangerschaft bzw. vor oder während des Verlustes ihres oder seines Kindes?
Ist etwas ähnliches schon einmal früher geschehen, wodurch Ihr Freund oder Ihre Freundin hätte wissen können, wie er oder sie den Verlust hätte verhindern können?
Denken Sie, dass er oder sie sich ebenso verhalten hätten, wenn er oder sie mehr Informationen gehabt hätte?
Nehmen Sie es ihm oder ihr übel, dass er oder sie sich so verhalten hat?
Wer war für das Ereignis verantwortlich? War Ihr Freund bzw. Ihre Freundin dafür verantwortlich?
Welche Bedeutung hat das Ereignis im Leben Ihres Freundes bzw. Ihrer Freundin?
In Ihren Texten benutzen Sie Ausdrücke wie z.B. "Ich hab es umgebracht, ich bin sicher Schuld und jetzt muss ich mein totes Baby rum tragen."
Halten Sie es für sinnvoll, dass Ihr Freund/Ihre Freundin weiter in dieser Form darüber nachdenkt? Oder gibt es andere Aspekte, um die eigenen Erfahrungen zu beschreiben?
Sie können Ihre ersten Texte wieder lesen, um Anknüpfungspunkte für Ihren Rat zu finden. Was war Ihre eigene Einstellung, Ihre Auffassung von der Welt, als Sie diese Texte geschrieben haben? Wenn Ihr Freund oder Ihre Freundin die gleiche Haltung eingenommen hätte, was würden Sie ihm/ihr raten?
Konzentrieren Sie sich zuerst auf die Ereignisse rund um den Verlust Ihres Kindes und deren Folgen. Lesen Sie danach Ihre vier ersten Texte. Beginnen Sie dann mit dem Briefschreiben.
Beim Schreiben sollten Sie sich mit Ihrer Anrede direkt an Ihren Freund/Ihre Freundin richten:
z.B. Liebe Katrin /Lieber Hans......,
Diese Instruktion gilt für die nächsten zwei Texte (Text 5 und 6). Wenn Sie Text 6 geschrieben haben, schicke ich Ihnen eine Rückmeldung und eine neue Instruktionen.

Text 4

Ich liege im Bett und streichle mir meinen Bauch, du bist weg, wirklich weg, warst du wirklich bei mir? Es kommt mir einfach alles so unwirklich vor, so als wäre ich nie schwanger gewesen. Hab ich mir das alles nur eingebildet? Ich weiß nicht mehr was echt ist und was ich mir einbilde. Vielleicht hab ich mir auch nur so sehr gewünscht schwanger zu werden dass ich mir das alles vielleicht eingebildet habe, vielleicht hat mein Körper das gemacht was ich mir gewünscht habe? Nein, dann wäre ja der Urintest nicht positiv, dann hätte man kein embryonales Gewebe untersuchen können, dann wäre auch der Verlustschmerz nicht so groß. Ich bereue es dass ich mich so genau informiert habe wie weit die Entwicklung eines Kindes in welcher Schwangerschaftswoche ist. Ich habe immer die Bilder vor Augen wie das Herzchen meines Böhnchens aufhört zu schlagen, oder gar nicht erst anfängt, so oder so, du bist weg. Es ist schon 4 Monate her und doch habe ich einen Kloß im Hals wenn ich daran denke dass du von mir gegangen bist. Gerade hat Sarah eine SMS geschrieben, sie hat heute Morgen entbunden, Ihr kleiner Sohn erblickte um 7 Uhr das Licht der Welt. Ich mache mich sofort auf den Weg ins Krankenhaus, wir waren ja eine kurze Zeit zusammen schwanger. Ich suche den schönsten Blumenstrauß aus und gehe dann zur Entbindungsstation, schon auf dem Weg dorthin muss ich meine Tränen einige Male unterdrücken. Ich betrete das Zimmer und begrüße sie herzlich, neben Ihr im Zimmer liegt noch eine frisch gebackene Mami mit ihrer Kleinen. Der Kloß im Hals wird größer. Wir unterhalten uns und sie erzählt mir alles. Dann drückt sie mir den Kleinen auf den Arm und sagt sie muss mal kurz ins Bad. Ich freue mich über den Kleinen aber gleichzeitig wird mir schmerzlich klar was ich verloren habe. Ich fange an zu weinen, ich kann kaum wieder aufhören, die 10 min die Sarah im Bad ist kommen mir wie eine Ewigkeit vor. Der Kleine ist so wunderschön und winzig, so perfekt und unschuldig, so vollständig und einfach großartig. Es ist ein Gefühl wie… eine Mischung aus purem Glück und purer Trauer. Skurril, aber die Freude über den Kleinen überwiegt und ich kann mich langsam wieder sammeln und höre auf zu so stark zu weinen. Sarah kommt zurück aus dem Bad, legt die Hand auf meine Schulter und sagt: „Du bist auch bald dran, ganz sicher!“…

Text 3

Ich stehe noch im Untersuchungszimmer und nehme wortlos die Überweisung ins Krankenhaus entgegen. Ich glaube mein Herz hat kurz aufgehört zu schlagen, die Ärztin sagt mein Kind ist schon tot. Ich trage ein totes Kind in mir. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll, deshalb verabschiede ich mich mit „Tschüß“ und verlasse den Raum. Ich gehe zum Kleiderständer und schnappe mir meine Sachen, anziehen kann ich mich auch im Treppenhaus. Die Tränen laufen in mir über die Wangen, mir ist kalt. Noch versuche ich mir die Tränen weg zu wischen aber es sind einfach zu viele, auf dem Weg zur U-Bahn gebe ich auf und lasse es einfach fließen, jetzt sieht es eh schon jeder und sieht mich mitleidig an. Ich spüre meine Beine nicht, meine Arme nicht, eigentlich spüre ich nur mein Herz und habe das Gefühl dass der Boden unter mir weggerissen wird. Das kann jetzt nicht wirklich passieren, ich wache sicher gleich schweißgebadet auf, mir ist so kalt, ich fange an zu zittern, ich schüttel mich am ganzen Körper. Der alte Mann da drüben kann gar nicht weg sehen, er fragt sich sicher was mir passiert ist. Mein Gesicht spiegelt sich in der Glasscheibe, ich sehe aus wie ein Häufchen Elend und ich fühle mich wie ein ganzes Gebirge Elend. Ich hab mein Kind sicher vergiftet mit den Grippostad, auf dem Beipackzettel stand dass man es während einer Schwangerschaft nicht einnehmen soll. Oder ich hab es gekocht, ich hatte Fieber und ich bin trotzdem arbeiten gegangen, sogar in Doppelschicht weil ich dachte ich müsse für meine Kollegen da sein, dadurch ist mein Fieber schlimmer geworden und ich hab mein Kind sicher gargekocht, ich sehe es genau vor mir wie die kleinen Eiweißverbindungen auf atomebene ausflocken und das kleine Wesen daran hintern sich weiter zu entwickeln. Dieser mikroskopisch kleine Zellhaufen der mein Baby ist. Ich hab es umgebracht, ich bin sicher Schuld und jetzt muss ich mein totes Baby rum tragen. Ich hoffe mein Zwerg hatte noch keine Nervenbahnen und konnte keinen Schmerz spüren…Ich hab es nicht verdient Mutter zu werden, ich bin nicht gut genug für ein Kind. Ich bin bestimmt zu dick und weil ich zu viel gegessen habe funktioniert mein Körper nicht richtig, nur weil ich zu undiszipliniert war und bin, ich bin selber schuld. Wenn ich meinen Körper die letzten Jahre fitter gehalten hätte dann wäre das sicher nicht passiert. Ich hasse mich selber dafür. Ich hasse mich, ja ich hasse mich. Dabei will ich doch nur ein Baby haben, ich will doch nur dass Du lebst, du kleines Würmchen in mir, die anderen Frauen können das doch auch. Verdammt, fast hätte ich meine Station verpasst, ich steige aus und laufe fast nach Hause, immer noch ist mir kalt und übel ist mir auch, mein Magen dreht sich fast um bei dem Gedanken dass mein Zwerg tot ist. Ich habe einen riesigen Kloß im Hals, ich muss tief einatmen um überhaupt Luft zu bekommen. Ich sinke in mein Sofa, mir tut alles weg, jede Zelle meines Körpers tut weh, jede Zelle ist unglücklich, ich hab mein Baby verloren und ich bin schuld. Ich weiß es, von alleine geht so ein Zwerg doch nicht einfach oder??? Ich kann nicht atmen, ich weine nicht mehr, für einen Moment zumindest…

Montag, 7. Februar 2011

Auswertung Test 1+2 und Anweisung Text 3+4

Liebe Frau Sou,
erst mal ein großes Kompliment für Ihre beiden Texte - Sie haben sich mit beeindruckendem Mut und Offenheit der Erinnerung an die Situation ausgesetzt, als Sie Ihr Kind verlorenen haben und beschreiben diese Situation sehr detailliert. Beim Lesen Ihrer Texte kann man Ihre Verzweiflung und Trauer, dieses Gefühl von Leere und Fassungslosigkeit gut nachvollziehen.
In beiden Texten gelingt es Ihnen sehr gut Ihre Gefühle einzufangen und zu beschreiben. So wird schon im ersten Text sehr deutlich, wie aufgeregt Sie vor dem ersten Ultraschalltermin sind und wie Sie beim Ultra-Schall eine deutliche Unruhe und Panik verspüren, als Sie nur eine anscheinend leere Fruchthülle erkennen können. Ich finde es sehr nachvollziehbar, wie schlimm es für Sie gewesen sein muss, die Zeit bis zum nächsten Untersuchungstermin auszuhalten und wie fassungslos Sie waren, als Sie von Ihrer Ärztin zur Ausschabung überwiesen wurden. Auch ihre Schuldgefühle unbewusst etwas falsch gemacht zu haben und Ihre Angst, es Ihrem Partner zu sagen, werden in Ihrem ersten Text sehr deutlich.
Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass Sie von der Reaktion Ihres Partners enttäuscht waren und in Ihrer tiefen Trauer nicht richtig wahrgenommen gefühlt haben. Dass Sie direkt nach der endgültigen Diagnose mit Ihrer Schwester telefonieren und gemeinsam mit Ihr weinen konnten, zeigt dass sie eine große Stütze für Sie zu sein scheint.
Auch das Gefühl der Leere und das Gefühl, sich innerlich tot zu fühlen, das Sie schon am Ende Ihres ersten Textes sehr eindrücklich beschreiben, wird - besonders in Ihrem zweiten Text - sehr nachvollziehbar. So ergibt sich zusätzlich zu Ihrer Frage nach dem "Warum" noch der Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, der bei Ihnen in Anbetracht Ihres Verlustes zunächst nur das Gefühl der Leere verstärkt, aber nicht den Schock auslöst, den Sie vielleicht erwartet hätten ("Wieso schockiert mich diese Nachricht nicht? Naja egal, ihr macht das schon.").
Es ist meiner Meinung nach auch sehr nachvollziehbar und natürlich, dass Sie sich statt des immer wieder auftretenden Schmerzes über den Verlust Ihres Kindes lieber wieder das Gefühl der Leere wünschen, da dieses für Sie einfacher auszuhalten ist. Auch die Wut auf Ihre Schwestern, die beide eine Abtreibung haben vornehmen lassen, während Sie Ihr Kind gerne bekommen hätten, empfinde ich als absolut nachvollziehbar. Durch Ihre Beschreibungen wird mir die Unglaublichkeit der Situation für Sie noch deutlicher. Daher ist es auch absolut verständlich, dass Sie in dieser Situation versuchen, sich mit viel Arbeit abzulenken.
Man merkt Ihren Texten an, dass Sie sich wieder sehr intensiv auf all dieses eingelassen haben. Das war ein wichtiger Schritt den Sie gemacht haben - und ein schwerer, wie man deutlich merken kann. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie viel Widerstand und Schmerz die Auseinandersetzung mit diesen Erinnerungen auslöst. Das haben Sie sehr gut gemacht und ich habe wirklich großen Respekt vor dieser Leistung! Unser Behandlungsangebot soll Ihnen helfen, sich weiter mit diesem schmerzlichen Verlust auseinander zu setzen, ihn aushalten und eventuell besser in Ihr Leben integrieren zu können.
Ich möchte Sie nun bitten, in den nächsten beiden Texten aus der gesamten Situation als Sie Ihr Kind verloren haben einen Moment zu wählen. Einen Moment oder ein Bild, an das Sie kaum zu denken wagen, das Sie noch immer sehr beunruhigt. Meistens ist das ein Moment, der sich Ihnen immer wieder stark aufdrängt, der Gefühle auslöst und körperliche Reaktionen verursacht wie Schwitzen, kalte Hände oder Beklemmung.
Dieses Bild kann auch eine Vorstellung sein, ein fiktives Bild, das Sie sich vorstellen, wenn Sie an den Verlust Ihres Kindes denken. Schreiben Sie die am meisten beunruhigende Gedanken und Bilder, die im Zusammenhang mit dem Verlust Ihres Kindes auftauchen auf. Es geht also nicht mehr darum, die gesamte Situation zu beschreiben, sondern den schmerzhaftesten belastenden Moment.
Schreiben Sie wieder in der ersten Person und in der Gegenwartsform. In Ihren ersten beiden Texten haben Sie das schon sehr gut gemacht! Beschreiben Sie den Moment, den Sie ausgewählt haben, so genau wie möglich. Jede Einzelheit ist wichtig: Was Sie sehen, was Sie riechen, was Sie hören. Beschreiben Sie auch alles, was in Ihnen vorgeht, jedes Gefühl, jeden Gedanken und wie Ihr Körper reagiert (z.B. schwitzige Hände oder ein trockener Mund).
Überlegen Sie wieder vor dem Schreiben, was Sie danach tun, um sich zu entspannen und sich vom Wiedererleben des erschütternden Erlebnisses zu erholen.
Schreiben Sie so spontan wie möglich, zensieren Sie sich nicht selbst. Sie brauchen keine "schönen" Formulierungen zu suchen. Schimpfworte oder Wiederholungen sind erlaubt. Grammatik und Rechtschreibung sind nicht wichtig.
Versuchen Sie, sich vor dem Schreiben 2 Minuten lang in das Ereignis zurückzuversetzen. Stellen Sie sich einen Gegenstand vor, der mit dem Verlust Ihres Kindes in Zusammenhang steht oder legen Sie diesen Gegenstand (z. B. Foto, Kuscheltier) auf Ihren Schreibtisch. Stellen Sie eventuell Musik an, die Sie an das Geschehene erinnert. Lesen Sie dann noch mal Ihre ersten zwei Texte und fangen Sie anschließend mit dem Schreiben an.
Nachdem Sie die Texte 3 und 4 geschrieben haben, bekommen Sie von mir eine neue Schreibanleitung für die nächsten beiden Texte. Außerdem werden Sie nach Text 4 aufgefordert, eine neue Zeitplanung zu machen.
Liebe Frau Sou, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und ein gutes Gelingen! Falls Sie noch Fragen haben sollten, melden Sie sich einfach bei mir.
Mit liebem Gruß,
Ihre Frau XXX

Sonntag, 6. Februar 2011

Text 2

Leere, ich fühle nichts, mein Herz ist leer, mein Kopf fabriziert Gedankenschleifen , was übrig bleibt ist die Frage „Warum?“.
Das Telefon klingelt, ich hebe ab und vernehme die Stimme meiner früheren Frauenärztin, natürlich hatte sie recht und auch der zweite Arzt hatte mir versichert dass meine Schwangerschaft nicht mehr intakt sei. Sie druckste rum dass sie mich in der Praxis vermisst habe und warum ich nicht zur Ausschabung gegangen sei, ich antworte kühl: „ich hab mir erst eine zweite Meinung eingeholt, die Voruntersuchung zur Ausschabung ist morgen, ich kann nicht zu ihnen kommen, ist es denn sehr wichtig?“ Ich ziehe Ihr die Buchstaben und Wörter aus der Nase wie Kaugummi, ich habe vielleicht Gebärmutterhalskrebs und es muss umgehend eine Biopsie gemacht werde. „Ok, das kann man doch sicher zusammen mit der Ausschabung machen oder?“. Ja kann man, ich gebe die Kontaktdaten der Ärztin weiter die die Ausschabung vornehmen soll, wieso schockiert mich diese Nachricht nicht? Naja egal, ihr macht das schon. Untersuchung 3, die Ärztin mach nochmal einen Ultraschall um sicher zu gehen dass wirklich niemand mehr da ist, ich sehe hin, fühle nichts, nur Leere…
7.10. nun ist es soweit, die Reste meines Babys werden mir entrissen, ich habe Angst, aber irgendwie auch nicht, mein Arm brennt, mir wird schlecht, die Narkose wirkt.
Ich öffne die Augen, es ist vorbei, ich halte mir den Bauch, keiner mehr da. Die Ärztin setzt sich an mein Bett und sagt mir dass alles gut gelaufen ist, dann werde ich im Aufwachraum alleine gelassen, eine einzelne Träne läuft mir über das Gesicht. Es ist Donnerstag, Montag gehe ich wieder arbeiten…
Die Woche ist hart, ich wechsle zwischen Kühle und totaler Emotionalität, Gott sei Dank bin ich alleine im Büro, niemand sieht meine Heulkrämpfe.
Donnerstag melde ich mich krank, ich kann nicht mehr, keine Konzentration, meine Gedanken kreisen nur um meinen Zwerg, achja und vielleicht hab ich ja Krebs…
Nachuntersuchung bei meinem Frauenarzt, also Untersuchung Nummer 4, alles sieht gut aus, so weit dass geht, der Krebsbefund zeigt Krebs im Frühstadium, aber das bekommen wir schon hin sagt der Arzt. Ich liege viel auf dem Sofa und sehe fern und weine, bei jeder Tierfutterwerbung fang ich an zu heulen, ich denke das sind noch die Hormone. Ich fühle mich immer noch schwanger, wann hört das endlich auf?
Termin Nummer 5, Untersuchung bei dem Arzt der die Konisation machen wird, wieder Ultraschall, auch diesmal sehe ich hin, keine Fruchthülle mehr da, nichts, ich breche in Tränen aus, der Arzt versucht mich zu beruhigen und sagt ich soll keine Angst haben. Ich habe keine Angst, ich habe Schmerzen, Herzschmerzen, wieso ist mein Zwerg nicht mehr da, wieso darf ich nicht Mutter werden, kann ich nach der Konisation überhaupt noch Mutter werden? Oh Gott, ich habe doch Angst! Bitte lasst mich aus diesem Alptraum aufwachen.
Es ist nun real, Nichts von dir ist mir geblieben, es tut so weh und ich fühle unendlich allein. Wie kann es so weh tun obwohl ich dich nicht einmal gesehen habe, nicht einmal gefühlt habe oder dich im Arm halten konnte, ich versteh es nicht und es tut trotzdem weh. Dieser Schmerz ist schlimmer als jeder Trennungsschmerz den ich je erleben musste, es brennt sich tief ins Herz und ich hab das Gefühl als würde mir jeden Moment das Herz einfach stehen bleiben oder zerspringen. Ich will das nicht spüren, die Leere ist mir da lieber.
OP Tag, ich lasse alles über mich ergehen, die Narkose tut nicht weh, ich bekomme nicht mal mit dass es schon losgeht und bin schon weg. Ich wache auf und bin noch recht benommen, zu Hause schlafe ich den Tag durch.
Untersuchung 6, kurze Nachuntersuchung, mir tut noch alles weh und ich verlängere meine Krankschreibung, eigentlich nicht wegen der Schmerzen, ich fühle mich einfach emotional völlig labil.
Nach 5 Wochen Krankschreibung geh ich wieder arbeiten und werde völlig mit Arbeit zugeknallt, ich fühle mich wieder leer und nehme die Arbeit als willkommene Ablenkung an.
Untersuchung 7, alles verheilt gut auch wenn die Untersuchung schmerzhaft ist und es wieder angefangen hat zu bluten, der Arzt sagt ich darf wieder an einem Baby basteln, aber ich habe Angst, ob ich das nochmal überstehen würde? Ich weiß es nicht. Ich bin wütend, meine ältere Schwester hat kurz vor meiner Schwangerschaft einen Zwerg abgetrieben, meine jüngere Schwester kurz nach meiner Schwangerschaft, das ist alles sehr ungerecht und ich habe manchmal Schwierigkeiten sie nicht zu verurteilen.
Seither arbeite ich, ich arbeite und arbeite und arbeite…

Text 1

Ich sitze auf dem Behandlungsstuhl der Frauenärztin, das Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich habe extra erst nach dem Urlaub in Paris einen Termin gemacht damit ich mit viel Glück schon das Herzchen schlagen sehe, ich glaube ich bin in der 8ten Woche, ich bin aber nicht sicher weil mein Zyklus nicht immer das macht was er soll. Voller Erwartung starre ich auf den Monitor während die Ärztin anfängt in mir rumzustochern. Sie sagt sie macht erst mal die Krebsvorsorgeuntersuchung, dabei kann ich vor Aufregung kaum noch atmen. Dann ist es so weit, sie schmiert Gel auf den Ultraschallstab und führt ihn ein. Eigentlich sehe ich nur graue Schatten doch dann kann ich die Fruchthülle erkennen. Verdammt wo ist es? „Müsste da nicht schon mehr zu sehen sein?“ Frage ich die Ärztin. Sie grummelt nur und sagt: „machen sie sich keine Sorgen, wir wissen ja nicht genau wie weit sie sind, vielleicht ist es noch zu klein für den Ultraschall oder es hockt in einer Ecke“. Panik steigt in mir auf, mein Gedanke: Oh Gott es ist tot, wie konnte das passieren, oh Gott, oh Gott, ok ruhig bleiben…Es ist Montag und ich soll Donnerstag wieder kommen, dann sieht man sicher mehr.

Ich gehe wie in Trance nach Hause, „hey kleiner Wurm, bist du da?“.

Ich sinke in mein Sofa, „oh Gott was ist wenn es schon tot ist und ich trage es jetzt tagelang mit mir rum? Nein es ist sicher nur zu klein, ganz bestimmt ich hab doch noch alle Schwangerschaftsanzeichen und täglich werden sie mehr, sicher nur zu klein, ganz sicher, oh Gott ich kann nicht atmen, wie halte ich das bis Donnerstag aus?“

Ich habe fast 3 Nächte im Internet recherchiert, die kleinen Würmchen wachsen unterschiedlich schnell, ich hoffe inständig dass ich diesmal mehr sehe und starre wieder auf den Monitor, die Ärztin führt den Stab ein und bewegt ihn unangenehm hin und her, wieder sehe ich die Fruchthülle, ich glaube sie ist größer geworden, aber innen ist alles schwarz. „Hmm“ sagt die Ärztin, sie können sich erst mal wieder anziehen. Dann drückt sie mir einen Zettel in die Hand, „gehen sie am besten gleich zur Ausschabung oder am Samstag wenn sie morgen arbeiten müssen“. „Was? Wie bitte? Was ist los? Wieso zur Ausschabung, es ist doch noch gar nicht sicher oder?“ „Doch“ sagt die Ärztin, da wächst nichts, der Embryo ist schon abgestorben, aber die Kollegen im Krankenhaus untersuchen das auch noch mal damit sie sicher sind.
„Aber wenn das Kind tot ist, wieso geht es dann nicht von alleine ab?“ frage ich.
Sie sagt: „manchmal dauert das ein paar Wochen, gehen sie lieber zur Ausschabung.“
Ich verlasse das Behandlungszimmer und merke wie mir die Tränen über das Gesicht rollen, im Warteraum sitzen ein paar Hochschwangere Frauen die mich mitleidig ansehen, ich ziehe mich an und gehe Richtung S-Bahn, ich kann nicht mehr aufhören zu weinen, egal wie sehr ich mich bemühe, eine Welt bricht über mir zusammen, mein heißgeliebtes Würmen soll tot sein. Ich kann kaum noch sehen vor Tränen, meine Augen schwellen zu und das weinen wird immer stärker, ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie so stark geweint, mein Baby ist tot, oh Gott wie soll ich weiterleben, ich hab ein totes Baby in mir. Ich kann nicht atmen, nur schluchzen und versuchen den Weg nach Hause zu finden. Mein Herz zerbricht, ich spüre einen stechenden Schmerz im Herzen, oh Gott, wie konnte das nur passieren, was hab ich falsch gemacht? Waren es vielleicht die Gripostad die ich genommen habe bevor ich wusste dass ich schwanger bin? Oder ich hab mich in Paris zu sehr angestrengt, oh Gott mein Baby. Ich kann nicht mehr, ich schließe die Tür auf und greife zum Telefonhörer, meine Schwester geht ran, ich sag hallo, dann bleiben mir die Worte im Hals stecken, ich kann nicht weiter reden, sie spürt dass was nicht in Ordnung ist „oh ein, sag nicht das Baby ist tot“ sagt sie. Ich würge mir ein Wort raus, „doch“.

Wir weinen, es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, wie sage ich es Paul, wie sage ich ihm dass ich nicht auf unser Baby aufgepasst habe und es schon von uns gegangen ist? Vielleicht hat sich die Ärztin geirrt, vielleicht lebt es doch. Ich werde weiter Recherchieren und mir dann noch eine zweite Meinung einholen, ich werde nicht zur Ausschabung gehen wenn eine Chance besteht dass da vielleicht doch noch ein lebendiger Zwerg in mir ist. Ich weine wieder, ich kann nicht lesen was auf dem Bildschirm angezeigt wird also greife ich wieder zum Hörer, ich rufe Paul an um ihm zu sagen dass unser Zwerg tot ist, ich versuche mich zu beruhigen damit ich überhaupt was raus bekomme, als ich es dann raus bekomme herrscht erst mal stille. Dann sagt er: „Du bist sicher sehr enttäuscht“. Wie bitte? Ich bin nicht enttäuscht ich bin tottraurig, mir zerreißt es das Herz, er versucht mich zu trösten aber ich bekomme nicht mehr mit was er sagt, ich weine, ich weine die ganze Nacht bis ich einschlafe…Als ich aufwache bin ich innerlich tot. Ich habe keine Tränen mehr, ich fühle nichts mehr weil fühlen zu sehr weh tut, ich ziehe mich an und gehe ins Büro.

Schreibanleitung zu Text 1+2

Wie schon erwähnt mache ich diese Online-Schreib-Therapie

Hier die erste Schreibanweisung die ich dazu erhalten habe:

In der ersten Behandlungsphase geht es darum, den Verarbeitungsprozess zu aktivieren, indem Sie ganz genau aufschreiben, was Ihnen passiert ist.
Es kann sein, dass es mehrere schwere Ereignisse im Zusammenhang mit dem Verlust Ihres Kindes gab oder aber, dass sich verschiedene Ereignisse aus derselben belastenden Situation ergeben haben. In einem solchen Fall wäre es wichtig, ein deutliches Ereignis oder Erlebnis auszuwählen, über das Sie schreiben möchten
Es ist wichtig, sich besonders auf die Situationen und Momente zu konzentrieren, die Sie als am stärksten belastend empfinden. Die schmerzhaftesten Erinnerungen werden im alltäglichen Leben verdrängt, was zur Folge hat, dass sie unverarbeitet bleiben.

Häufig sind das auch Bilder, die sich Ihnen in Form von wiederkehrenden Erinnerungen oder Albträumen aufdrängen und intensive Gefühle oder Körperreaktionen verursachen, wie zum Beispiel schwitzen, kalte Hände oder Schwindel.

Wenn Sie sich entschieden haben, über welches Ereignis Sie schreiben werden, konzentrieren Sie sich erst ein paar Minuten auf diesen spezifischen Moment. Beginnen Sie mit dem Schreiben, wenn Sie die damalige Situation wieder vor Augen haben.

Beschreiben Sie alles, was passiert ist, als Sie Ihr Kind verloren haben so detailliert wie möglich.

Schreiben Sie in der Ich-Form und in der Gegenwartsform, als ob Sie das Ereignis in diesem Moment erleben. Um Sie dabei zu unterstützen, ist die weitere Anleitung in der Gegenwartsform geschrieben.

Beispiel: Ich bin im Krankenhaus, liege in einem Bett und höre die Stimmen der Krankenschwestern. ...

Beschreiben Sie vor allem das tatsächliche Geschehen, aber auch Gefühle, die Sie erleben. Zum Beispiel: „Ich bin wütend, ängstlich, ich gerate in Panik, Schrecken, fühle tiefe Traurigkeit, ich merke, wie ich argwöhnisch werde usw...“. Versuchen Sie auch, Emotionen zu beschreiben, über die Sie bisher nicht sprechen konnten oder an die Sie bisher nicht denken wollten oder konnten.

Starke Emotionen gehen oft mit körperlichen und sensorischen (sinnlichen) Reaktionen einher, zum Beispiel dem Gefühl, vor Schreck gelähmt zu sein, mit Gänsehaut, Herzklopfen oder einem trockenen Mund. Beschreiben Sie diese körperlichen Reaktionen und alles, was Sie hören, was Sie sehen und was Sie riechen.

Schreiben Sie so spontan wie möglich. Kümmern Sie sich nicht um sprachliche - oder Tippfehler. Es wird nicht auf Grammatik geachtet. Es geht darum, dass Sie alles äußern, was Ihnen einfällt, wenn Sie sich auf den erschütterndsten Moment konzentrieren. Wenn Sie das Bedürfnis haben zu schimpfen, tun Sie es. Auch Worte und Sätze zu wiederholen ist erlaubt.

Die Texte müssen keine logische Reihenfolge haben. Es geht nicht darum, die Zeit vor dem Geschehnis zu beschreiben, sondern Sie sollten mit einem beliebigen aber wichtigen Aspekt des Ereignisses beginnen. Hierbei ist es jedoch sehr wichtig, dass Sie sich immer auf den für Sie schockierendsten Moment des Ereignisses konzentrieren. Denken Sie daran, Sie dürfen sich so oft wiederholen wie Sie möchten.

Entspannung

Überlegen Sie sich, wie Sie sich nach dem Schreiben entspannen möchten. Das kann für jeden verschieden sein. Der eine entspannt sich bei einem langen Spaziergang, der andere zieht sich zurück und hört Musik.

Versuchen Sie, sich vor dem Schreiben immer 2 Minuten lang in das traumatische Erlebnis einzuleben. Denken Sie an einen Gegenstand, der mit diesem Erlebnis verbunden ist oder stellen Sie diesen Gegenstand (z.B. Foto, Kuscheltier) auf Ihren Schreibtisch. Wenn Sie möchten, können Sie auch Musik hören, die an das Geschehnis erinnert. Fangen Sie danach an zu schreiben.

Diese Anleitung gilt auch für den zweiten Text. Lesen Sie diese Anleitung ein weiteres Mal unmittelbar bevor Sie mit dem Schreiben des zweiten Textes beginnen. Der zweite Text sollte an der Stelle anknüpfen, an der Sie im ersten Text aufgehört haben zu schreiben. Wenn Sie das Ereignis im ersten Text schon ganz beschrieben haben, beginnen Sie im zweiten Text erneut. In diesem Fall sollten Sie die wichtigsten - Sie am meisten beunruhigenden - Teile aus dem ersten Text noch ausführlicher beschreiben.

Schlaflos

Ich liege im Bett, mein Freund neben mir schläft schon und ich bin wieder so ruhelos. Immer wenn ich Abends ins Bett steige habe ich das Gefühl mir bleibt die Luft weg, ich denke dann über meine Ziele nach und darüber ob ich sie jemals erreichen werde.
Ich hatte heute eigentlich recht grundlos schlechte Laune, wahrscheinlich weil ich seit 5 Uhr nicht mehr schlafen konnte und das TV- Programm so abgrundtief schlecht ist, egal zu welcher Zeit man es versucht.
Ich denke jetzt schon darüber nach dass ich Montag keine Lust habe zur Arbeit zu gehen und was ich machen kann damit mein Job spannender wird. Ich arbeite jetzt seit 11 Monaten dort und eigentlich ist es ein netter Job, nette Kollegen, ein netter Chef und viele Freiheiten. Trotzdem merke ich zunehmend dass ich einerseits unterfordert bin und der Job anfängt mich zu langweilen und andererseits dass es so gut wie keine Aufstiegschancen gibt und damit mein Platz im Unternehmen auf Ewig in Stein gemeißelt zu sein scheint.
Am liebsten würde ich sofort wieder schwanger werden, dann wäre der Job wenigstens erst mal ein Jahr unterbrochen und hinterher würde ich mich sicher wieder mehr darauf freuen weil ich dann eine echte Aufgabe im Leben hätte. Ich will nicht dass die Arbeit mein Hauptlebensinhalt ist, das ist mir einfach zu wenig.
Ich bin einfach auch nicht besonders gut im Warten, schon gar nicht wenn ich es nur zu einem gewissen Grad mit beeinflussen kann wann das Warten ein Ende hat.
Hmm, jetzt wird neben mir extrem geschnarcht, ich versuche mal das zu unterbinden ;)

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Zuletzt aktualisiert: 19. Apr, 11:15

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